Bild. v.l. Jaqueline Donau, Markus Metzger (Vors), Melanie Gedemer, Dirk Haaß, Klaus Hohenreuther, Markus Schäfer, Jochen Mohr (beide Vorst.)., Susanne Frauenschuh (Ortsvorsteherin)
Generalversammlung FC Trienz
Trienz. kö. Es läuft in weiten Teilen sehr gut beim FC Trienz, so die Bilanz der Generalversammlung zu der Vorstandssprecher Markus Schäfer die Mitglieder, darunter Ortsvorsteherin Susanne Frauenschuh, im Sportheim willkommen hieß. Man habe ein erfolgreiches Jahr hinter sich, in dem die 400-er Marke bei der Mitgliederzahl geknackt werden konnte. Exakt 409 Mitglieder zählt der Verein, so Schäfer und das bestätigt die gute Arbeit, die in allen Sparten geleistet wird. Erwähnung fanden dann die notwendigen Investitionen im Sportheim und der Sportanlage. Ein Wasserschaden im Dusch- und Kabinentrakt fordert besonderen Einsatz, eine neue Küche wird angeschafft und die Zaunanlage rund um den Trainingsplatz ist nicht mehr zeitgemäß. „Da gibt`s noch einiges zu tun“, so Schäfer der auch im Namen seiner Vorstandskollegen Markus Metzger, Jochen Mohr und Harald Brenner den Mitgliedern für die Unterstützung dankte. Allerdings, so merkte Schäfer an, lässt die Motivation zur Mitarbeit nach, was insbesondere für den bisherigen „Chef-Einteiler“ und Schriftführer Tobias Bechtold zum Problem wird. Die Zahl der Veranstaltungen ist hoch, wie aus dessen ausführlichem Bericht deutlich wurde. Vom Bouleturnier mit Burgerverkauf im Mai, über das Sportfest, das Herbstfest, die Kampagneneröffnung, der KÄTS Dance-Night bis hin zum Winterzauber leistet der FC Trienz seinen Beitrag zum Dorfleben. „Und das kommt an“, so Bechtold, der auf das gute und kreative Miteinander der Führungsriege verwies.
Von der „spielenden Einheit zweier Mannschaften“, das heißt von der Spielgemeinschaft mit dem SV Robern, berichtete Spielleiter Rainer Köbler. Es läuft sehr gut, die Spieler ziehen mit und mit dem Trainertrio Heiko Throm, Andre Hört und Francesco Kraft sei man sehr zufrieden. Der Teamgeist passt und auch die Integration von jungen Spielern schreitet voran. „Der Sportplatzbesuch macht Spaß“, so Köbler was man auch an den Zuschauerzahlen sehen kann. Weniger erfreulich ist die Entwicklung im Jugendbereich. Jugendleiter Torsten Münch und seine Trainerkollegen haben derzeit nur 19 Jugendliche von den Bambini bis zu den A-Junioren registriert. Da heißt es dringend was tun, denn die Jugend ist die Zukunft. Im kommenden Jahr spielt die A-Jugend des JSV Limbach-Fahrenbach in Trienz. Vielleicht gibt das ja einen neuen Schub, der sich schon bei den Kleinsten bemerkbar macht. Keine Probleme hat dagegen die Bambini-Turnabteilung für die Susanne Frauenschuh berichtete. 32 Kinder turnen und tanzen dort mit und bilden so den Nachwuchs für die drei Garden der Schorlemafia. Nur gut, dass Marina Nuß und Susanne Frauenschuh, die bislang die Tänzerinnen betreuten und dafür spontanen Applaus bekamen, geeignete Nachfolgerinnen gefunden haben. Aus dem Kreis der Schorlemafia sollte das ja auch kein Problem sein, denn in der stetig wachsenden Fastnachtsriege tummeln sich aktuell 238 Mitglieder, davon 54 Kinder. „In der Kampagne hatten wir 39 Auftritte und die Farben gelb-rot-blau waren überall gern gesehen“, so Doris Köbler. Vom FCT-Damenfußball berichtete Nicole Thöne. Trotz des kleinen Kaders gelang es den Speielbetrieb aufrecht zu erhalten und ins Kreispokal-Finale am 31. 05 einzuziehen. Der Dank des Teams galt dem 3B-Trainerteam Bender/Brenner /Bechtold, das es versteht auch mal personell zu improvisieren. Nur, gut, so Thöne, dass im letzten Jahr eine Mädchen-Mannschaft gegründet wurde. Man trainiert teilweise gemeinsam und einige der Nachwuchskräfte haben beim Damenteam schon ausgeholfen. Ein Highlight der im Verein bestens integrierten Damenabteilung ist der jährliche Winterzauber, der sich im Veranstaltungskalender etabliert hat.
Erfreut über gelungene Veranstaltungen ist auch Kassier-Urgestein Karlheinz Weiß. Der legte eine positive Bilanz vor, was zum einen an den guten Veranstaltungen als auch am Sponsoring liegt. „Vielen Dank“ an alle die unseren Club unterstützen. Die Arbeit des Kassiers hatten Wolfgang Kreis und Uli Diebold überprüft. „Es ist grandios was im Verein geleistet wird und viele können es sich gar nicht vorstellen was ein Kassier bei so vielfältigen Aufgaben alles erledigen muss. „Klasse Karlheinz“ so das Lob von Uli Diebold. Dementsprechend folgte die einstimmige Entlastung.
Den guten Ruf des Vereins bestätigte auch Ortsvorsteherin Susanne Frauenschuh. Sie sei ja selbst ein Teil der FC-Familie und wisse was alles rund um die Sportanlage laufe. Der FC Trienz sei im Dorfleben eminent wichtig und pflegt auch mit den anderen Vereinen im Ort ein gutes Miteinander. Wenn Unterstützung gebraucht wird sind die FC‘ler da, so Frauenschuh. Gut, dass auch die Kooperation auf Augenhöhe mit dem SV Robern gut läuft. Sportlich passt es, weil man gemeinsame Ziele hat. Ihr Dank galt der umtriebigen Vorstandschaft, die sich jetzt schon Gedanken zum 80 - jährigen Jubiläum in 2026 macht. „Da darf man sich schon drauf freuen“, so die Ortsvorsteherin.
Wie in jedem Jahr standen auch diesmal Mitglieder zu Ehrungen an. Für 25- jährige Mitgliedschaft wurden Anja Breitinger (entschuldigt) und Melanie Gedemer geehrt, während Jörg Nerpel, Jürgen Sienel und Klaus Sigmund (alle entschuldigt) seit 40 Jahren zum FCT gehören. Die Urkunde für 50-jährige Mitgliedschaft wird Karlheinz Lunzer zugeschickt. Zehn Jahre aktive Fußballerinnen in der Damenmannschaft sind Romy und Mira Bechtold (entschuldigt) und Jaqueline Donau. Die Spielerehrennadel in Silber bzw. Gold ging dann noch an Dirk Haaß (20 Jahre aktiv) und Klaus Hohenreuther für dessen 25-jährige aktive Spielerkarriere.
Vorstandssprecher Markus Schäfer gratulierte allen Geehrten und forderte die Mitglieder aller Sparten dazu auf, den Verein auch weiter zu unterstützen oder sich aktiv in die Vereinsarbeit einzubringen. Ein Extra-Dankeschön ging an Anja Walter und Gerd Kreis, die sich zuverlässig um das Sportheim bzw. das Sportgelände kümmern.